#alpin
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Bloody Old Men: die Ersten dieses Jahr
Lange Tour an der Rotspitze, durchgebohrt aber mit reichlich Bruch — und einem Abstieg, der nicht aufhören wollte.
Sonntagsausflug in der Alpspitz-Nordwand
Sechs Seillängen als Ausklang nach dem langen Tag am Tajakopf. Mehr hat es auch nicht gebraucht.
Drachentanz: 23 Seillängen, 12 Stunden Auto zu Auto
Lange Tour am Tajakopf mit Papa. Die Schlüssellänge kommt gleich am Anfang, mit kalten Fingern und schwerem Rucksack.
Rittlerkante allein mit Hannes
Schöne Tour am Bauernpredigtstuhl. Die Schlüsselstelle war knackig, der Rest ging gut — abgeseilt haben wir über die Route.
Meltzergrat: fast alles am laufenden Seil
Toller Grat auf die Hintere Platteinspitze, mit Übernachtung auf der Muttekopfhütte.
Blue Moon: im zweiten Anlauf
Beim ersten Versuch umgedreht, beim zweiten durch. Highlight war die Wasserrillenlänge.
Sahneschnitte: Plan B am Buchstein
Eigentlich wollten wir woanders rein, aber da hing schon eine langsame Seilschaft drin.
Hey Leonie + Fahrt ins Blaue
Schöne Tour am Leonhardstein bei bestem Wetter. Der Abstieg im Schnee war weniger schön, und dann kam noch ein Hexenschuss dazu.
Südostgrat in Trailrunning-Schuhen
Am laufenden Seil über die Vordere Karlspitze. Kletterschuhe hätten den Tag nicht besser gemacht.
Alpspitz-Plaisir: harter Kaltstart, danach flowig
Mit Zug und Bahn hin, bei Traumwetter. Die ersten zwei Seillängen waren die schwersten des Tages.
Flora Bohra: Südwand bei brutaler Hitze
Neun Seillängen konstanter Sechser am Leonhardstein. Am Ende war das Wasser alle.
Kleiner Trichter: 13,5 Stunden und diverse Materialopfer
Nominal 7+, moralisch deutlich mehr — und die Abseilpiste haben wir nicht gefunden.
Sonnenzeit: elf Stunden am Sonnenspitz
Lange Tour, arschkalter Einstieg, weite Hakenabstände — und ein Abstieg, der sich zieht.
Opa Highway: super warm im Februar
Tolle Tour am Wilden Kaiser, und für Februar unverschämt gutes Wetter.
Biancograt: um 3 Uhr los und abends komplett durch
Vereister Firngrat, zwei Eisschrauben und ein sehr langer Tag auf den Piz Bernina.
Stüdlgrat: in den Schneesturm gekommen
Schöne Tour auf den Großglockner, aber arschkalt, teils gefroren, und lange hinter einer DAV-Gruppe gewartet.
Fußstein Nordkante: um 3 Uhr mit dem Mountainbike los
Coole Tour mit Gletscher. In der vierten Seillänge überholt und dann am laufenden Seil zum Gipfel.
Slovenischer Weg: Triglav Nordwand
Lange, anspruchsvolle Tour durch die Nordwand vom höchsten Berg Sloweniens. Ohne Steigeisen am Altschneefeld verloren wir viel Zeit.
Kraftkamin: kurze Tour nach souveränem Scheitern
Am Tag davor gescheitert, Gewitter angesagt — der Kraftkamin war die richtige Antwort.
Gänsekragen Ostgrat: Abstieg mit Nassschneeproblem
Schöne Gratkletterei, alles frei. Franzi war nicht ganz fit, und der Abstieg war nicht ohne.
Katia Monte: schöner Klassiker, brutal speckig
Alpiner Klassiker am Colodri mit vielen Querungen. In der Mitte etwas grasig.
Koflerturm Südwestgrat: Übernachtung in der Hängematte
Schöner Grat im Karwendel. Mit Rucksack waren die Fünfer und Sechser nicht geschenkt.
Vinatzer am Dritten Sellaturm: viel los, viel warten
Sehr schöne Route, viel clean abzusichern — und zwei sehr langsame Engländer vor uns, mit denen wir uns nett unterhalten haben.
Fehrmann am Stabelerturm: erst mal den Stand suchen
Nach anfänglicher Standsuche sehr schön, und wir waren allein.
Winklerturm: Piaz-Variante statt Winklerriss
Zweiter Vajolettturm an dem Tag. Die erste Länge war komplett durchgebohrt, danach wieder Standard.
Delagokante: der bessere Plan B
Nach dem Abbruch am Punta Emma spontan noch die luftigste 4+ der Dolomiten hinterhergeschoben.
Kasnapoff: leicht, schön und entsprechend voll
Klassischer Nordanstieg auf den Zweiten Sellaturm. Abends noch mit dem Mountainbike zur Vajolethütte.
Stegerkante: in den falschen Riss
Leichter Einstieg in den Dolomiten-Urlaub. In der zweiten Seillänge sind wir rechts statt links — die Schlüssellänge ist brutal speckig.
Dibona-Führe: 17 Seillängen am laufenden Seil
Im zweiten Anlauf geschafft. Der untere Teil ging in drei Stunden durch, danach war Franzi ziemlich fertig.
Gelbe Kante: kurz vor sieben am Einstieg
Tolle Tour an den Drei Zinnen. Der erste Stand war unnötigerweise ein Hängestand — direkt darüber gibt es einen guten Stehstand.
Dülfer durch die Fleischbank-Ostwand
Zweite Pause-Tour mit Franzi, am heißesten Tag des Jahres. Die Querungen sind mega.
PinzgaWurm: 45 Seillängen und ein Schuh weniger
Um 4 Uhr los, um 19:30 am Auto. Meinen Zustiegsschuh habe ich in der Wand verloren.
Herbstzeit: schwer für den Grad
Schöne Tour am Neufundland. Franzi wollte vorsteigen, aber die Abstände waren dann doch ganz schön weit.
Balisto: Traumtour am Geiselstein
Sehr lange Seillängen und überwiegend fester Fels. Anfahrt mit dem Bus, danach eine Stunde bergauf.
Alte Südwestkante: eine Länge 6-, sonst leichter
Cleane Route an der Steinplatte. Sehr schön.
Direkte Südwestkante: nicht mein glorreichster Tag
Brutal schwere 7+. Ich musste fast überall hängen und habe teilweise die Schlinge als Trittleiter benutzt.
Green Mile: noch schnell ein paar Klettermeter
Kurze, leichte Nachmittagstour. Das Gras stört weniger, als der Führer behauptet.
Via Barbara: die komplette Colodri-Ostwand
Sehr geile Tour, unten zweimal verstiegen und deutlich schlechter abgesichert als die Via del Bepi. Die Rissverschneidung ist das Highlight.
Via del Bepi am Colodri
Unten schwer, oben schön — und die Absicherung ist besser als ihr Ruf im Führer.
Parete Nera: alpin abgesichert, zu dritt
Geile Tour am San Paolo. Maxi ist sechs Seillängen vorgestiegen, ich drei.
Kuschelrock: eine Boulderstelle, die es in sich hat
Schöne Tour am Gimpel. Die Achter ist nur ein Zug, aber ein überzeugender.
Via delle Fontane: Franzis erster Alpinsturz
Eine der ersten Touren im Sarcatal, entsprechend alpin. Verstiegen, und dann ging es in einen Normalhaken und einen Baum.
Sonnenpfeiler: komplett allein, stellenweise nass
Sehr schöne und lange Tour am Wilden Kaiser, mit einer witzigen A0-Querung.
Vinatzer am Piz Ciavazes: überhängender Schulterriss
Schöne Alpinroute. Die 6+ Seillänge im überhängenden Schulterriss ist spektakulär und luftig.
Via del Calice: 13 Stunden Auto zu Auto
14 Seillängen, komplett selbst abzusichern, und eine Seilschaft vor uns. Beim Abstieg verhauen.
Schober: arschkalt, weil keine Sonne
Schöne Alpintour am Ersten Sellaturm. Stände gebohrt, in den schweren Längen genug Normalhaken.
Grundschadner Nordkante: zäher Abstieg ohne Altschnee
Geile Tour am laufenden Seil. Der Abstieg ist deutlich angenehmer, wenn noch Schnee liegt — bei uns lag keiner.
Siciliano: letzte Seillänge mega
Zustieg verpeilt, erste Länge seitlich überklettert, kalt, eine 8- nass — und dann ein Ausstieg, der alles wettmacht.
Dreierweg: oben am laufenden Seil
Von der Gruttenhütte aus. Oben teilweise brüchig, deswegen zügig durchgegangen.