PinzgaWurm: 45 Seillängen und ein Schuh weniger
Um 4 Uhr los, um 19:30 am Auto. Meinen Zustiegsschuh habe ich in der Wand verloren.
Fünfundvierzig Seillängen. Start um vier, um halb acht abends am Auto.
Die Absicherung ist gut, die Wegfindung auch — das ist bei einer Tour dieser Länge das Entscheidende, weil jede Suchaktion sich über den Tag potenziert. Trotzdem zieht sie sich hintenraus ganz schön. Ab Seillänge dreißig klettert man nicht mehr, weil es schön ist, sondern weil man oben ankommen will.
Und dann habe ich in der Wand meinen Zustiegsschuh verloren. Einfach weg, nach unten, nicht mehr zu ändern.
Wir haben ihn durch ein T-Shirt ersetzt, das wir mir unter den Fuß getapet haben. Für den Abstieg hat das gereicht, würde ich aber niemandem empfehlen.